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Praxis mana

Passives
Bewegungstraining

Unter passivem Bewegungstraining versteht man das Bewegen des Bewegungsapparates ohne, dass das Tier dabei selbst Bewegungen ausführt. Vor allem bei Arthrose beim Pferd ist das passive Bewegungstraining wichtig.
Hierzu zählen das Durchbewegen der Gelenke sowie Dehnungen. Folgende positive Effekte sind durch das passive Bewegungstraining möglich:
Es sind keine besonderen Indikationen zu nennen, da das passive Bewegungstraining für alle Tiere geeignet ist. Zu den Kontraindikationen zählen lediglich instabile Gelenke, Frakturen, Luxationen, Distorsionen und akute Muskelrisse.

Häufig gestellte Fragen (FAQ)

Hierzu gibt es keine genauen Angaben, es kann lediglich ein paar Wochen als auch mehrere Monate dauern. Das Alter spielt hier eine wichtige Rolle, junge Tiere bauen schneller und einfacher Muskeln auf als alte. Auch die Anzahl der Trainingseinheiten pro Woche und der Stand der Fitness zu Beginn des Muskelaufbaus sind entscheidend. Die Trainingsmethoden sind ebenfalls zu beachten und gezielt auszuwählen, um einen guten Muskelaufbau zu garantieren.
Wichtig beim Muskelaufbau ist, dem Pferd ausreichend Zeit zwischen den Trainingseinheiten zu geben, damit sich die Muskulatur erholen kann. Auch Massagen können hierfür eingesetzt und mit Taping unterstützt werden. Ebenfalls sind Dehnübungen für das Pferd eine Wohltat beim Muskelaufbautraining. Es gibt auch spezielle Futterzusätze, welche gefüttert werden können. Diese sollten jedoch nur nach Absprache mit dem Tierarzt verabreicht werden.
Arthrose kann nicht geheilt werden. Dem Pferd kann aber soweit mit Schmerzmitteln geholfen werden, dass es keine oder wenig Schmerzen hat. Der Tierarzt spritzt diese meist direkt in das Gelenk, um Abhilfe zu schaffen. Bei Arthrose können Massagen zu mehr Wohlbefinden führen, als auch passives Bewegungstraining, bei dem die Gelenke bewegt werden. Auch das Kinesio-Taping kann die Symptome bei Arthrose lindern. Homöopathie und Kräuterzusätze sind bei Arthrose ebenso eine große Hilfe.
Ein Pferd mit Arthrose kann geritten werden, jedoch sollte dies sehr vorsichtig geschehen. Es soll sich nur in den Gangarten bewegen müssen, bei denen es komplett schmerzfrei ist. Sehr wichtig ist bei Pferden mit Arthrose eine ausreichende Warm Up und Cool Down Phase, um die Muskulatur und vor allem die Gelenke auf die anstehende Beanspruchung vorzubereiten. Bei Arthrose bei Pferden ist ausreichende und regelmäßige Bewegung sehr wichtig, da diese ansonsten noch schneller und weiter voranschreiten kann.
Um deinem Pferd bei Arthrose zu helfen, solltest du auf alle Fälle einen Tierarzt kontaktieren, welcher dein Tier medikamentös behandeln kann. Danach sollte dein Tier regelmäßig massiert werden, um die Muskeln zu entspannen. Auch gezieltes passives Bewegungstraining, wobei die einzelnen Gelenke bewegt werden, ist bei Pferden mit Arthrose wichtig. Der wichtigste Punkt ist die regelmäßige Bewegung. Diese sollte in eher kurzen, dafür umso öfter stattfindenden Einheiten durchgeführt werden. Das Pferd muss sich so nicht allzu sehr anstrengen und benötigt eine nicht so lange Regenerationszeit, wie bei länger andauernden und intensiven Einheiten.